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Eine kleine Bettgeschichte

Es war einmal vor sehr langer Zeit als sich auf der Erde die ersten Lebewesen entwickelten…

… doch greifen wir nicht so weit zurück in der Geschichte der Betten, obwohl diese sicher weit vor der Menschwerdung begann. Denn auch Tiere bauten und bauen sich auch heute noch auf verschiedenste Weise ihre Schlafplätze.

Die ersten Menschen schufen sich je nach klimatischen Bedingungen und vorhandener Materialien ihre Schlafplätze aus verschiedenen Rohstoffen. Sie sammelten Moose oder Laub und polsterten damit den Untergrund ihrer Höhlen und deckten sich in kalten Winternächten mit warmen Fellen zu. In wärmeren Gegenden bauten sie aus Pflanzenfasern Matten, die sie zum Schutz vor gefährlichen Raubtieren und Insekten zwischen die Bäume hingen, andere schütteten feinen Sand in Mulden und machten es sich darauf bequem.

In der Antike wurden die Betten meist an erhöhter Stelle gemauert und darauf mit Haaren, Fellen oder Stroh gefüllte Säcke gelegt. Zugedeckt hat man sich je nach Temperatur mit gewebten Wolldecken oder auch Fellen. Bis irgendwann ein Bäuerin beim Gänserupfen die Idee hatte, die luftigen Daunen und Federn in ein Tuch zu nähen und damit das erste Federbett erfand.

Trotz dieser sehr einfachen und für uns eher unbequem anmutenden Schlafgelegenheiten hatten, schliefen unsere Urahnen sicher schneller ein als wir heute.  Das hängt ganz einfach von den Lebensumständen ab, die in früheren Zeiten von anstrengender körperlicher Arbeit geprägt waren und nicht wie heute von Maschinen aller Art, die uns ein Leben in Bequemlichkeit ermöglichen.

Unser Lebensstil wird heute von Überfluss, Technik, Schnelllebigkeit, Bewegungsmangel und immer noch mehr Komfort bestimmt, so dass es dem einen oder anderen manchmal in den Sinn kommt, einfach mal wieder wie die Menschen vor Hunderten von  Jahren zu leben und natürlich auch zu schlafen. Dazu gehört aber auch, dass man sein Essen selbst sammeln oder jagen muss, dass man dazu weite Strecken zu Fuß zurücklegen muss und dass es einem dann in einem Bett aus Stroh oder Fellen überhaupt nicht schwer fällt einzuschlafen. Aber sicherlich wird ein noch so überzeugter Naturfanatiker, vor allem im Winter ein Bett mit einer weichen Matratze, einem flauschigen Kissen und mit einer kuscheligen Zudecke durchaus zu schätzen wissen.

Also dann- Gute Nacht!


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